Hier gibt’s die wichtigsten Antworten auf Fragen, die einem auf der Zunge liegen (und uns in unserer kieferorthopädischen Praxis in Münster-Gremmendorf regelmäßig gestellt werden).
Für Kids zwischen 4 und 9 Jahren empfiehlt sich bereits ein erster Check-up (die sog. Frühbehandlung). Das ist also noch vor dem vollständigen Durchbruch der bleibenden Zähne. In dem Alter ist bei vielen noch das Milchzahngebiss aktiv, aber funktionelle Auffälligkeiten wie Kreuzbisse oder offener Biss lassen sich gerade dann besonders gut umleiten und passend steuern. Ab dem 10. Lebensjahr, wenn die bleibenden Zähne an Bord sind, geht’s dann ganz smart mit der Hauptbehandlungsphase los. Natürlich können auch Jugendliche und Erwachsene später noch in eine Behandlung einsteigen, da dauert es dann halt manchmal etwas länger.
Kein Grund nervös zu werden. Meist ist man später überrascht, wie schnell die Zeit vergangen ist. Aber klar, die Behandlungszeit hängt natürlich immer stark vom individuellen Befund ab. Bei einem Großteil der Patientinnen und Patienten dauert die aktive kieferorthopädische Behandlung gerade mal zwischen 12 und 30 Monaten. Dann darf gesmilet werden. Es folgt nur noch die Anschlussphase = Retention. Mit einer Halteschiene oder einem Retainer, einer speziellen kieferorthopädischen „Halteapparatur“, sichern wir das Ergebnis, damit nichts wieder entgleist und alles hübsch in seiner neuen Position bleibt.
Klar wird’s erst einmal ungewohnt, aber das Einsetzen ist gänzlich schmerzfrei. Vielleicht wird’s in den ersten Tagen mal drücken, besonders beim Kauen oder Sprechen. Das ist normal, wenn etwas neu ist und Bewegung ins System bringt. Meist legt sich das sehr rasch. Und falls nicht, haben wir Tipps und Tools für Sie und euch.
Wir bieten eine breite Auswahl an Spangen: den Klassiker, das ist die feste Zahnspange, Keramikbrackets (also unauffällige, weil zahnfarbene feste Zahnspangen), selbstligierende Systeme (frei von lästigen Gummiringen oder Metalldrähten), nahezu unsichtbare Varianten wie Aligner oder Lingualtechnik (WIN-System). Welche Lösung passt, das klären wir individuell, abgestimmt auf Alter, Alltag und Wunschziel.
Relaxt! Das ist kein großes Ding. Alle 4 bis 8 Wochen ein kurzer Stopp: checken, justieren, besprechen. Schnell, effizient, wichtig. Es wird immer mal wieder feinjustiert, damit das Ergebnis nachher passt.
Das hängt von verschiedenen Dingen ab: Aufwand, Spangenart und Alter beeinflussen die Kosten. Wenn die Natur zu kreativ mit dem Kiefer oder der Zahnstellung gewesen ist, dann wird’s ja tricky. Keine Sorge. Bei gesetzlich Versicherten bis zum 18. Lebensjahr übernehmen die Krankenkassen die Behandlungskosten, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Erwachsene, die sich die Zähne aufhübschen lassen wollen, um noch verführerischer lächeln zu können, müssen meist selbst zahlen. Privat. Aber klar, das Ganze wird ja keine Fahrt ins Ungewisse. Wir erstellen in jedem Fall einen transparenten Kostenplan.
Nee, von wegen. Aber erstmal zur Beruhigung: Ein leichtes Druckgefühl nach dem Einsetzen, das ist ganz normal. Bei Reibung oder Scheuerstellen werden Sie aktiv. Da hilft beispielsweise ein Schutzwachs als eine Art smile support. Bei stärkeren und anhaltenden Beschwerden einfach durchklingeln und wir checken zeitnah die Lösungsoptionen. Das gilt übrigens auch bei gelösten Brackets oder bei abstehenden, pieksenden Drähten.
Rufen Sie uns an, wir organisieren eine spontane Fix-up Session. Zudem sind Wachs oder ein zuckerfreier Kaugummi als Puffer eine gute Übergangslösung. Weitere Online-Tipps dazu gibt es auch auf unserer Seite „Notfall-Hilfe„.
Folgendes sollte tabu sein: harte Sachen (Nüsse, zähe Brötchenrinde, Bonbons, zumal, wenn man auf ihnen rumbeißt) und Klebekram wie Karamell oder Kaugummis (also sticky stuff). Kurz: Alles, was die Brackets gefährden könnte, bleibt besser draußen. Bei festsitzenden Spangen gilt: manches am besten kleinschneiden und Aligner gehören beim Essen raus.
Mit Retainern! Diese sorgen für die gewünschte Langzeit-Stabilität, als Schiene oder unsichtbarer Draht hinter den Zähnen. Ohne die geht´s in vielen Fällen nicht. Bei U Smile ist Retention daher von Anfang Teil der Planung.
Eine Zahnkorrektur bringt Bewegung rein. Genau das soll so sein. Aber bitte ohne Nebenwirkungen. Denn was bringen gerade Zähne, wenn der Zahnschmelz am Ende gelitten hat?
Darum gilt bei U Smile: Prophylaxe ist Pflichtprogramm.
Feste Spangen sind wie Rush Hour in der Tube. Eng, unübersichtlich, schwer sauber zu halten. Rund um Brackets bleiben Essensreste gerne hängen. Und dann steigen ungebetene „blinde Passagiere“ zu. Plaque und Bakterien. Die bringen Karies und Entkalkungsflecken (White Spots) mit. Nicht unser Vibe.
Damit das nicht passiert, setzen wir frühzeitig auf clevere Vorbeugung. Und ja, das ist Teamwork. Wir kümmern uns um den Schutz. Sie ziehen beim täglichen Pflegeprogramm konsequent mit.
Unsere Tools und Tipps für gesunde Zähne trotz Spange:
Und klar: Auch mit herausnehmbarer Spange oder Alignern gilt saubere Routine. Zähne nach dem Essen putzen, bevor die Schiene wieder rein geht. Und die Schiene selbst regelmäßig reinigen. So bleibt das Fundament stabil.
Am Ende soll nicht nur die Zahnstellung stimmen. Sondern auch die Zahngesundheit. Genau dafür ist Prävention bei U Smile fest eingeplant.
Dann wird der Plan wackelig. Nicht dramatisch im Sinne von sofort kaputt, aber die Zähne bewegen sich nur so, wie man sie steuert. Und dafür braucht es Mitarbeit.
Was kann passieren?
Die gute Nachricht: Wenn mal was schiefgeht, ist das meistens lösbar. Wichtig ist nur, dass Sie sich früh melden. Kein Stress, kein schlechtes Gewissen. Einfach kurz durchklingeln, dann finden wir den schnellsten Weg zurück in die Spur.
Bei offenen Fragen einfach direkt in der Praxis melden. Wir bei U Smile sind für Sie da: persönlich, freundlich und auf den Punkt.
Gerne nehmen wir Ihre Anfragen, Kritik, Anregungen oder Terminwünsche entgegen.
Alternativ können Sie auch direkt einen Online-Termin vereinbaren, oder und einfach unter 0251-481 985 70 anrufen.